England Geschichte und Gesellschaft
Urgeschichte
Archäologische Funde in Norfolk und Suffolk belegen, dass der Homo erectus schon vor 700.000 Jahren das heutige England bevölkerte. Damals bestand noch eine Landverbindung zwischen England und dem europäischen Festland, und der Ärmelkanal war lediglich ein Fluss, dessen Nebenflüsse später die Themse und die Seine wurden.
Frühgeschichte
Jäger und Sammler, die etwa 8.000 v. Chr. aus Europa kamen, waren die Ersten, die England bevölkerten. 4.000 v. Chr. trafen die Südeuropäer ein, gefolgt von Belgern, Kelten und Galliern, die den Grundstock für das multikulturelle Großbritannien von heute legten. Als die Römer 43 n. Chr. in das Land einfielen, fanden sie eine hochentwickelte Stammeskultur vor, mussten ihre Expansionspläne jedoch aufgeben, um ihr Reich zu verteidigen. Als Nächstes kamen die Angelsachsen, gefolgt von den Wikingern und, im Jahre 1066, den Normannen.
Mittelalter
Das Mittelalter brachte Krieg mit Frankreich, politische und religiöse Unruhen sowie die Pestseuche mit ihren tödlichen Folgen. Gegen Ende des Mittelalters bestiegen die Tudors den englischen Königsthron – es war der Beginn einer Dynastie, die mit der 45-jährigen Herrschaft Elisabeths I. endete. England begründete ein Weltreich, das den Höhepunkt seiner Macht während der Regierungszeit Königin Viktorias im 19. Jahrhundert erreichte.
20. Jahrhundert
Das 20. Jahrhundert wurde von zwei kostspieligen Kriegen und dem Verlust des Empires bestimmt. England und Kontinentaleuropa rücken näher zusammen, aber Schottland und Wales streben zunehmend nach Autonomie, sodass sich das Land weiter verändern wird.
Gesellschaft und Kultur
Invasoren, Siedler und Einwanderer, die sich im Laufe der Jahrhunderte in England niedergelassen haben, haben das Land kulturell bereichert. Umgekehrt haben die Engländer ihre Kultur in Länder exportiert, die einst zum Britischen Weltreich gehörten.
Vor allem in den Bereichen Theater, Literatur und Architektur haben die Engländer einen entscheidenden Beitrag zur Weltkultur geleistet. Namen wie Shakespeare, Chaucer und Dickens dürften vielen noch aus dem Englischunterricht geläufig sein. Moderne und innovative architektonische Projekte wie die Tate Modern und die Millennium Bridge entstehen, während die Schlösser und Kathedralen der Vergangenheit Jahr für Jahr Besucher in Staunen versetzen. Kunstwerke und Skulpturen aus verschiedenen Jahrhunderten und Kontinenten sind über die Landschaft verstreut oder in Museen ausgestellt.
Die englische Sprache ist auf der ganzen Welt verbreitet, wobei eine Vielzahl regionaler Akzente existieren – vom australischen „Twang“ bis hin zum berühmten Londoner Cockney-Dialekt.
Englische Cuisine ist nicht gerade für ihre kulinarischen und/oder gesundheitsfördernden Qualitäten bekannt, aber die Engländer verstehen es, Gerichte aus anderen Ländern in ihre Küche zu integrieren, und so hat sich die Qualität des Essens enorm verbessert. Die Lieblingsgerichte der Engländer sind jedoch nach wie vor Fish 'n' Chips, Bacon 'n' Eggs und Bangers 'n' Mash. Zu Risiken und Nebenwirkungen...
Religion
Die am häufigsten praktizierte Religion ist das Christentum, aber auch andere Religionen werden frei ausgeübt, z. B. Hinduismus, Judentum, Islam und Sikhismus. Fast ein Viertel der Bevölkerung gehört keiner Religion an.Das Kleingedruckte
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